Informationen zur Wettersituation

Besondere oder extreme Wetterlagen – Schulweg – rechtliche Vorgaben

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Wir möchten Sie informieren:

Vorgaben aus dem Unwettererlass:

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Zitat:

„In diesen Fällen entscheidet, basierend auf den Meldungen und Empfehlungen des Deutschen Wetterdienstes, das Krisenmanagement der einzelnen Bezirksregierungen nach Rücksprache mit dem Schulischen Krisenbeauftragten des MSB, ob das Ruhen des Unterrichts in Präsenz angekündigt werden soll. Betrifft das Unwetter das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen kann das Ministerium für Schule und Bildung über einem landesweiten Ruhen des Unterrichts in Präsenz entscheiden. Schülerinnen und Schüler verbleiben bei einem angeordneten Ruhen des Präsenzbetriebes zu ihrem eigenen Schutz zu Hause und nehmen am Distanzunterricht teil oder erledigen ersatzweise Aufgaben.“

Einzelne Schulen dürfen somit im Vorfeld eines Unwetterereignisses nicht eigenständig entscheiden, auf Distanzunterricht umzustellen.

„Ersatzschulen und Ergänzungsschulen wird empfohlen, sich entsprechend den für öffentliche Schulen getroffenen Entscheidungen über schulische Maßnahmen zu verhalten.“

Wie können Eltern bei unsicheren Lagen entscheiden?

„Es gilt weiterhin der Runderlass 12-51 Nr. 1 zur „Teilnahme am Unterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen“.

Demnach entscheiden die Eltern, ob der Schulweg zumutbar und sicher ist. Bei extremen Wetterlagen können die Eltern morgens entscheiden, ihr Kind nicht in die Schule zu schicken. In diesem Fall ist die Schule umgehend zu informieren (Rd.Erl. 12-51 Nr. 1, Abschnitt 2, Abs. 2.1).“

Sollte es kurzfristig neue Entscheidungen bezüglich der Wetterlage geben, werden wir Sie natürlich sofort benachrichtigen!

Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich nicht das Recht, die Schule für den morgigen Tag zu schließen. Wie oben schon beschrieben, entscheiden Sie über den Besuch Ihrer Kinder. Sollten Sie der Meinung sein, dass der Schulweg zu gefährlich ist bei der Witterung und sich gegen einen Besuch entscheiden, ist das Fehlen natürlich entschuldigt. Das wäre nicht schlimm! Falls die Busse bzw. die Bahn nicht kommt, gehen die Kinder nach einer Wartezeit von 30 Minuten wieder nach Hause und erhalten im Laufe des Vormittags Aufgaben zur Bearbeitung. Bitte verzichten Sie in diesem Fall darauf, Ihre Kinder mit dem PKW zur Schule zu bringen.

Ich werde morgen ab 05:15 Uhr die Verkehrsbetriebe auf die aktuelle Situation ansprechen.

Bitte schauen Sie, bevor Ihr Kind aus dem Haus geht, nochmals in diesen Kanal, ob es Neuigkeiten bezüglich der Wettersituation gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Tang, Schulleiter

Die gymnasiale Oberstufe setzt die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Sekundarstufe I fort und erweitert sie. Sie schließt mit der Abiturprüfung ab und führt zur Zuerkennung der Allgemeinen Hochschulreife. Schülerinnen und Schüler, die die gymnasiale Oberstufe vor dem Abitur verlassen, können bei entsprechenden Leistungen den schulischen Teil der Fachhochschule erwerben. Dies ist frühstens am Ende des ersten Jahres der Qualifikationsphase möglich. Die zugrunde gelegten Leistungen müssen in zwei aufeinander folgenden Halbjahren erbracht worden sein.

Die gymnasiale Oberstufe dauert drei Jahre und gliedert sich in die Einführungs- und Qualifikationsphase. In der Einführungsphase werden die Schülerinnen und Schüler mit den inhaltlichen und methodischen Anforderungen der gymnasialen Oberstufe vertraut gemacht. Sie bereiten Klausuren und Leistungsüberprüfungen immer selbstständiger vor und übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Handeln. Auch „Quereinsteiger“ von anderen Schulen sind in der Oberstufe des GSW herzlich willkommen. In die Einführungsphase kann eintreten, wer die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben hat. An anderen Schulformen gelingt dies durch den Mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Bei Interesse stehen wir für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Die Integration in unsere Schule wird zu Beginn des Schuljahres durch „Kennenlerntage“ in der Sportschule Grünberg erleichtert. Ein wesentliches Ziel dieses Ausfluges ist es, die Schülerinnen und Schüler einmal außerhalb der Kurse und des Umfelds Schule miteinander arbeiten zu lassen. Teambuilding ist jedes Mal angesagt beim Sportprogramm der Kennenlerntage in Grünberg!

Die Qualifikationsphase baut auf der Einführungsphase auf und bereitet systematisch auf die Abiturprüfung vor. Die Leistungen der Qualifikationsphase gehen in die Abiturnote ein. Die Abiturprüfung findet am Ende des zweiten Jahres der Qualifikationsphase statt. Der bisherige Klassenverband wird ab der Einführungsphase durch ein Kurssystem ersetzt. Formen selbstständigen Arbeitens und Lernens gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Durch ein ausgewogenes Verhältnis von verbindlich zu belegenden Fächern und individuellen Schwerpunktsetzungen werden eine gute Allgemeinbildung und die allgemeine Studierfähigkeit sichergestellt.

Der Besuch der gymnasialen Oberstufe dauert in der Regel drei und höchstens vier Jahre. Wer innerhalb der Vierjahresfrist die Zulassung zur Abiturprüfung nicht mehr erlangen kann, muss die gymnasiale Oberstufe verlassen. Der Zeitraum eines eingeschobenen Auslandsaufenthalts wird nicht auf die Höchstverweildauer angerechnet. Die Höchstverweildauer von vier Jahren kann überschritten werden, um eine nicht bestandene Abiturprüfung zu wiederholen.

Aufgabenfelder und Fächerangebote

Die Unterrichtsfächer in der gymnasialen Oberstufe sind folgenden drei Aufgabenfeldern zugeordnet:

  • dem sprachlich-literarisch-künstlerischen,
  • dem gesellschaftswissenschaftlichen und
  • dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld.

Die Fächer Religionslehre und Sport gehören keinem Aufgabenfeld an.

Zur Sicherung einer gemeinsamen Grundbildung muss in allen individuellen Schullaufbahnen der Schülerinnen und Schüler jedes Aufgabenfeld durchgängig bis zur Abiturprüfung repräsentiert sein. Kein Aufgabenfeld kann abgewählt oder zugunsten eines anderen ausgetauscht werden.

Mit Eintritt in die Einführungsphase haben die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld bereits ihre Fächer aus einem Fächerangebot gewählt:

  • Englisch, Französisch, Latein (bis zum Erwerb des Latinums),
  • Kunst, Musik, Literatur (nur in Q1),
  • Geschichte, Sozialwissenschaften, Geographie, Philosophie,
  • Mathematik, Biologie, Physik, Chemie,
  • evangelische Religion und Sport,
  • Vertiefungsunterricht in Mathematik und Englisch,
  • Projektkurs Geschichte, Projektkurs Deutsch oder Projektkurs Physik (nur Q2).

Beratung und Koordination

Die Schülerinnen und Schüler werden am GSW während ihrer gesamten Verweildauer in der Oberstufe von drei Jahrgangsstufenleiterinnen und -leitern sowie vom Oberstufenkoordinator Hajo M. Walter, der selbst auch Jahrgangsstufenleiter ist, begleitet.

Ihre zentrale Aufgabe ist neben vielen anderen Aufgaben dabei die eingehende Beratung der Schülerinnen und Schüler. Der Oberstufenkoordinator „leitet“ die Oberstufe, sorgt also dafür, dass die gesamte Arbeit in der Sekundarstufe II ordnungsgemäß abläuft. Er und sein Oberstufenteam stehen den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe jederzeit für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.